Hochschulpolitik aktiv gestalten

Mehr studentische Mitbestimmung an Bayerns Hochschulen!

Der RCDS Bayern setzt sich für die Etablierung eines zweiten stimmberechtigten Senators, sowie für ein studentisches Mitglied in der Hochschulleitung ein.

Der Senat ist neben der Hochschulleitung und dem Hochschulrat eines der zentralen Organe der Hochschule. Art. 25 I des Bayerischen Hochschulgesetzes sieht vor, dass dem Senat 5 Vertreter der Hochschullehrer, 1 Vertreter des wissenschaftlichen und 1 Vertreter des sonstigen Personals, 1 Vertreter der Studenten und die Frauenbeauftragte angehören.

Um eine bessere Vertretung der studentischen Interessen im Senat zu gewährleisten und der Stimme der Studenten mehr Gewicht zu verleihen, ist die Anzahl der studentischen Vertreter in diesem Gremium zu erhöhen und allen Senatoren ein Stimmrecht einzuräumen.

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Senkung und Fixierung der Zinsobergrenze bei Studienbeitragskrediten auf 5%

Der RCDS Bayern setzt sich für eine Festsetzung der Zinsobergrenze bei Studienbeitragskrediten auf 5% ein.

 

Jeder, der die Fähigkeiten und Qualifikationen für die Aufnahme eines Studiums mitbringt, muss unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern ein Studium absolvieren können. Aus diesem Grund wurde in Bayern die Möglichkeit der Aufnahme von Studienbeitragskrediten geschaffen. So werden momentan diese Darlehen mit einem Zinssatz von 2,88% abgeschlossen. Im Vertrag ist jedoch festgelegt, dass der Zinssatz alle sechs Monate angepasst wird. Die dabei für 15 Jahre garantierte Obergrenze beträgt 8%.

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Einführung eines bayernweiten Semestertickets

Die Diskussion über Einführung von Semestertickets an den bayerischen Hochschulstandorten hat eine lange Tradition und mit den Studentendemonstrationen Anfang Juni 2010 in München ihren wohl vorerst letzten Höhepunkt erreicht. Derzeit existieren in Bayern Semestertickets nur an den Hochschulen in Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Landshut, Regensburg und Würzburg. Die Studenten an den meisten bayerischen Universitäten haben daher keine Möglichkeit ein kostengünstiges Semesterticket zu erwerben.

Für die Mobilität der Studenten über den Hochschulstandort hinaus existiert noch gar kein Konzept, was bei einem Anteil von 85 % Studenten an den bayerischen Hochschulen, die auch in Bayern ihr Hochschulzugangsberechtigung erlangt haben, unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten verwunderlich erscheint.

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Veröffentlichung aller Evaluationsergebnisse

Hohe Qualität der Lehre ist das Kerninteresse der Studenten und des RCDS Bayern. Verbesserungen in der Qualität müssen beobachtbar und Maßnahmen zur Optimierung von Qualität nachvollziehbar sein. Evaluation ist mittlerweile als Teil der Qualitätssicherung an fast allen Hochschulen anerkannt. Sie dient, wenn sie richtig durchgeführt wird, der Entwicklung der Hochschule sowie der Verbesserung und dem Erhalt der Lehre.

Dabei darf Evaluation nicht als „Evaluations-Ritual“ erscheinen, was aber aufgrund fehlender Veröffentlichung und Auseinandersetzung mit den Ergebnissen häufig geschieht. Nur ein verantwortungsvoller und transparenter Umgang mit den erhobenen Daten führt auf Dauer dazu, dass das Instrument Evaluation nicht an Schärfe verliert. Bis heute sind die Qualitätsstandards an Hochschulen für Studenten kaum nachvollziehbar.

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Bologna flexibel gestalten

Der RCDS Bayern spricht sich dafür aus, die festen Vorgaben für ECTS-Punkte pro Semester aufzuheben und stattdessen die Einführung eines Korridors anzuregen, der den Studenten mehr Flexibilität bei der Absolvierung eines Moduls ermöglicht.

In den „Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunktesystemen und die Modularisierung von Studiengängen“ heißt es explizit, dass „in der Regel“ für ein Studienjahr 60 ECTS-Punkte vergeben werden. Dies heißt jedoch im Umkehrschluss, dass von dieser Möglichkeit auch abgewichen werden kann, wovon die Hochschulen jedoch keinen Gebrauch machen, obwohl dies die Praxis an den Hochschulen gebieten würde.

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